NaNoWriMo ’18 – Mein(e) Projekt(e) 1

Sei gegrüßt.

Wie ich dir letzte Woche berichtet habe, mache ich derzeit beim NaNoWriMo mit.
Woran ich schreibe, das habe ich dabei nur angedeutet, heute möchte ich dir dazu etwas mehr erzählen.

Aber zuerst:

Der aktuelle Stand (7.11.18, 21:37 Uhr)

Ich habe bis jetzt 4869 Wörter geschrieben. Ziel bis jetzt wäre gewesen 11667. Ich hänge also etwas hinterher, aber das ist okay.

„Der Elf und er Priester“ (Teil 1) 

Ich habe letzte Woche erwähnt, dass ich mit bereits rund 16.980 Wörtern in den November starte. Das macht immerhin 37 Seiten im Word-Dokument und 8 fertige Kapitel.
Mein Ziel hier war nie ein Roman mit 300 oder mehr Seiten. Eigentlich sollte es sogar nur eine Kurzgeschichte werden. Ich hatte dann aber doch zu viele Ideen, sodass ich das Ganze auf eine Art Novelle ausgedehnt habe.

Es liegt also nahe, dass von der Story schon einiges vorhanden ist. Trotzdem gibt bzw. gab (ich arbeite ja immerhin seit einer Woche daran) noch einige Punkte, die in die Geschichte sollten und mussten. Das Ende steht auch schon ewig fest.

Da ich aber wirklich schlecht darin bin mich zu trennen – besonders von lieb gewonnenen Figuren – entstand relativ schnell die Idee für einen zweiten Teil. V.a. auch, da Teil 1 doch eher offen endet.

Hier habe ich jetzt einen kleinen Ausschnitt aus dem ersten Teil für dich. Natürlich ist der Text noch in seiner Rohfassung und wurde noch nicht überarbeitet.

Prolog

Es waren dunkle Zeiten. Einst hatten alle Rassen und Völker friedlich miteinander gelebt, aber jetzt? Jetzt misstraute jeder jedem. Nur der Kirche, der vertrauten die Menschen. 
Sie war ein leuchtender Stern, der die Menschen in der Dunkelheit auf rechte Wege leitete. Diese rechten Wege aber waren Irrwege. Sie hatten auch zur „Großen Säuberung“ geführt.
Dieser, von der Kirche und ihrer heiligen Inquisition veranstalteten, Hetzjagd waren viele Menschen, genauer Magier und Hexen, aber noch mehr andere Geschöpfe zum Opfer gefallen. Allen voran die Elfen hatten ihr Leben lassen müssen, da sie zu Dämonen ernannt wurden, zu Verbündeten des Satans. Allerorts hatten Scheiterhaufen gebrannt. Die Luft war geschwängert gewesen vom süßlichen, beißenden Gestank von verbrennendem Fleisch. Zu Tausenden waren die Elfen verbrannt worden. Ihre Schreie hatten die Städte ebenso erfüllt wie der dicke, schwarze Qualm der Höllenqualen bringenden Feuer.

Einst waren die Elfen ein stolzes und zahlreiches Volk gewesen. Aber da die Menschen rücksichtsloser gewirtschaftet und sich daher auch schneller vermehrt hatten, waren sie schnell zahlenmäßig überlegen gewesen und die Kirche hatte sich mit der Zeit zu einer mächtigen Institution entwickelt, der zunächst nicht nur Menschen, sondern auch Elfen und andere Geschöpfe dieser Welt angehört hatten. Die Menschen aber waren leichtgläubig und mit der Androhung einer göttlichen Strafe leicht zu beeindrucken. Dass die Elfen sich in diesem Punkt grundlegend von den Menschen unterschieden, hatte sie zum Feindbild der Kirche werden lassen. Die Höchsten derselben hatten Angst gehabt ihre Macht zu verlieren.

Nun waren die Feuer seltener geworden. Dies hing aber nicht mit einem Umdenken der Kirchenführer zusammen, sondern damit, dass kaum noch Elfen übrig waren. Die letzten ihrer Art lebten meist im Verborgenen verstreut über die ganze Welt. Nur Wenige wagten sich noch in die Nähe der Menschen und trieben Handel mit ihnen. Denn auch wenn sie von der Kirche verstoßen worden waren, oder gerade deswegen, brachten elfische Waren, wie Waffen oder Handarbeiten, auf dem Schwarzmarkt einen hohen Preis ein, sodass so mancher Elf sich hin und wieder auf diesem Wege Geld für Proviant beschaffte. Mit diesem Proviant konnte er sich wieder mehrere Wochen verstecken.

„Der Elf und er Priester“ (Teil 2)

Der zweite Teil ist weniger durchgeplant als der erste Teil. Liegt vermutlich auch mit daran, dass ich eben eher ein Pantser, denn ein Plotter bin. Dennoch habe ich auch hier einige Ideen. Einige wurden auch schon wieder verworfen. Aber dank der kürzlichen Erleuchtung, weiß ich jetzt wohin Teil 2 führen soll und wie ich dort zu einem Ende komme.

Ich freue mich auf den zweiten Teil, da ich dort eine neue Figur einführen werde, die in meinem Kopf schon interessant ist und ich bin gespannt, wie sie sich letztlich mausern wird.

Ausblick
Nächste Woche habe ich vor ein kleines Resümee zu schreiben, wie es mit dem NaNoWriMo läuft: Was läuft gut, was nicht so gut. So was eben.
In zwei Wochen gibt es dann wieder ein paar Infos zu den Projekten der „Elfen und Priester“-Saga.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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2 Comments

  1. Kommentare von Mare:

    Das klingt ja mal gar nicht schlecht! :D
    Ich habe selber auch überlegt, beim NaNoWriMo mitzumachen, aber da ich mich momentan zeitlich schon echt ranhalten muss, meine Mindest-500-Wörter pro Tag zu schaffen, wird das wohl nichts. Auf jeden Fall viel Erfolg dir!

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