Rock Am Ring 2013

Seid gegrüßt.

Bereits vor ein paar Wochen hat die Festival Saison begonnen. Mein erstes für dieses Jahr war bereits Anfang Mai.
Wer mich kennt oder auch den Blog von mir und Poison liest, weiß es schon: Letztes Wochenende war ich auf Rock am Ring. Ich möchte euch natürlich meine Meinungen und Erfahrungen nicht vorenthalten 😉

Also zu erst mal: Ich habe nicht gecampt. Bei nur 20 Minuten Fahrt seh‘ ich das gar nicht ein, mich mit einem Haufen Besoffener auf dem Campingplatz rum zu schlagen.

Eintrittskarte und Bändchen

Freitag
Da wir also nicht gezeltet haben, haben wir (meine Wenigkeit, mein Freund, meine Schwester und eine Freundin meiner Schwester, im folgenden Pupaphobistin genannt – dazu später mehr 😉 ) unsere Karten im Lindner Hotel abgeholt und sind zur Bändchenausgabe marschiert.
Ja, wir haben unsere Karten vor Ort erst abgeholt. An dieser Stelle nochmal ein riesen Danke schön an Warsteiner, der Brauerei des einzig wahren Bieres!!! Tja, Beziehungen muss man haben 😉

An der Bändchenausgabe war verglichen mit dem Vorjahr sehr wenig los. Genaugenommen war verglichen mit allem sehr weing los. Es waren nämlich nur drei Leute vor uns. Das könnte an der fortgeschrittenen Zeit gelegen haben…
Da meine Schwester und die Pupaphobistin nämlich lange Schule hatten, waren wir erst kurz vor 5 (Nachmittags natürlich) am Ring. Das war super, da wir so doch noch eine halbe Stunde Imagine Dragons hören konnten die just gerade auf der Centerstage gespielt hatten. Wir haben gemütlich (mehr oder weniger zu mindest) in der Sonne gesessen und der Musik gelauscht. So ca. 1 Sekunde später sahen wir dann auch die entsprechenden Handlungen (wie ein Schlag auf eine grooooooße Trommel) auf der Leinwand. Richtig, die große Trommel war natürlich bei Imagine Dragons‘ Hit Radioactive im Einsatz.
Nach dem Auftritt der imaginären Drachen sind wir zwar an der Centerstage geblieben, aber wir haben unsere Position in den Schatten verlagert, da es doch ganz schön warm wurde in der Sonne. Als nächstes traten dann FUN. auf. War ganz nett. Nicht mehr und nicht weniger: Ganz nett. Ich hatte ehrlich gesagt etwas mehr erwartet, aber der Auftritt war so, dass ich mir denke „Wuhu… das hätte ich auf der CD auch bekommen… und zwar in besserer Qualität“.
Nach FUN. konnte ich die anderen überreden mit mir zur Alternastage zu gehen, wo Amon Amarth sich die Ehre gaben.

Auf dem Weg dort hin trafen wir – jetzt zur Erklärung des seltsamen Pseudonyms Pupaphobistin – ein Mädchen, das von einer lustigen Vogel-Marionette begleitet wurde. Diese Begegnung veranlasste die Freundin meiner Schwester fast in Tränen auszubrechen. Ihr könnt es euch sicher schon denken: Pupaphobie ist die Angst vor Marionetten 😉

Naja, als wir dann an der Alternastage ankamen, war die Show von Amon Amarth schon in vollem Gange. Leider blieben wir nur gut 10 Minuten da. Meiner Schwester und auch der Pupaphobistin gefiel die Band nicht. Genau genommen findet die Pupaphobistin Metal gruselig… Mangas aber auch… Wieso läuft sie eigentlich nicht schreiend vor mir und meiner Schwester weg? O.o
Stattdessen schlenderten wir zurück Richtung Centerstage. Auf dem Weg haben wir uns noch mit Hot Dogs versorgt. Bei einem wirklich köstlichen Winkingerblut (für alle die nichts damit anfangen können: das ist Kirschmet), das ich mir gönnen konnte, da ich ausnahmsweise mal nicht selber fahren musste, haben wir uns dann ein bisschen Paramore angehört. Aber auch mehr so im Hintergrund als bewusst zugehört…
Nach ein bisschen chillen haben wir uns kurz vor halb zehn wieder vor der Alternastage eingefunden. Eine der beiden Lieblingsbands meiner Schwester war da: Bullet For My Valentine. Meine Schwester hatte echt Spaß und der Pupaphobistin hat es auch gefallen glaub ich. Meinen Freund und mich hat es allerdings nicht gerade aus den Socken gehauen…
Nach dem Konzert habe ich mich dann durchgesetzt und wir sind heimgefahren. Ich war einfach hundemüde und hatte keine Lust noch bis halb zwei da zu bleiben, damit wir Thirthy Seconds To Mars noch komplett hören konnten. Die Pupaphobistin und meine Schwester hätten die zwar gerne noch gehört, aber ich sehe nicht ein, dass ich immer noch da bleiben muss (wie letztes Jahr auch), wenn ich keine Lust mehr hab und mir Bands anhören muss, die ich nicht unbedingt sehen will, wenn ich die Sachen die ich gerne hören möchte nur 10 Minuten hören darf >.<

Samstag
Unser Festivalsamstag begann um ca. halb 7 abends. Da haben „die coolsten Cowboys Deutschlands“ (Zitat: Moderatorin) die Centerstage gerockt. Die Rede ist natürlich von The BossHoss. Das Konzert hat echt Spaß gemacht. Ein bisschen genervt hat nur, dass die beiden fast das ganze Konzert durchgehend Englisch gesprochen haben. Prinzipiell hab ich ja nichts gegen Englisch, aber eine deutsche Band könnte auf einem deutschen Festival ruhig mal Deutsch sprechen. Ansonsten war es aber super! Die Background-Musiker waren auch lustig 😉
Nach den beiden smarten Cowboys haben wir in ein paar Bands reingehört: Clutch, Stone Sour, Beatsteaks (die seltsamerweise statt Kate Nash aufgetreten sind) und Phoenix.

Mein persönliches Festivalhighlight bis dahin war der Auftritt von Hurts abends von 11 bis 12. Schon vor zwei Jahren habe ich Hurts am Ring live gesehen. Allerdings habe ich den Eindruck, als hätten Hurts ihr Softie-Image hinter sich gelassen. Sie sind definitiv rockiger geworden: Von einem Lied, dessen Anfang irgendwie an „Gangstaaa-Rappaaa“ erinnert, bis hin zu etwas das ein bisschen so klang als sei ein Plattenspieler in einen Gartenhäcksler gefallen, samt leiernder Platte versteht sich. Aber es war alles super genial!!! Ich finde Hurts wirklich gut. Sehr geil sah das Handylichtermeer aus, dass Theo Hutchcraft, der Sänger, zum Lied Illuminated gefordert hatte.
Meine Schwester möchte jetzt übrigens Backgroundtänzerin bei Hurts werden. Die Choreographie hat sie schon drauf 🙂  Jaaa… wir machen uns gerne ein bisschen lustig über die Tänzerinnen, da sie eeecht seltsam tanzen…
Hier mal ein eindruck vom super Konzert:

Sonntag
Der letzte Festivaltag begann für uns auch erst am Nachmittag. Genauer gesagt so um 5 Uhr. 20 nach wollten wir nämlich unbedingt Simple Plan sehen. Wie Hurts, waren auch die symphatischen Kanadier vor zwei Jahren ebenfalls am Ring. Schon da hatte ihr Konzert super viel Spaß gemacht. Dieses Jahr war das genauso! Es ist so knuffig, wenn der Sänger Deutsch spricht 😉  Simple Plan machen echt Laune: sowohl auf CD als auch live.

Danach haben wir uns auf Wunsch der Pupaphobistin Kraftklub angehört und gesehen. Naja… meine Musik ist es nicht, aber sie haben immerhin gut Stimmung gemacht. Also, auf so ’nem Festival kann man sich das ruhig mal anhören, wenn man sonst nichts sehen will…
Der Sonntag war für uns nicht sehr lang, da meine Schwester montags Schule hatte und ich auch wieder früh los musste zur Uni. So sind wir nach Sportfreunde Stiller dann so gegen halb zehn wieder verschwunden. Aber es war auch arschkalt, sodass wir gar nicht so böse darüber waren.
Die Pupaphobistin ist übrigens noch für Green Day mit einer anderen Freundin – Wusel – da geblieben und später abgeholt worden.

So das also war mein Wochenende. Das erste große Festival für dieses Jahr. Die Armbändchen waren übrigens echt nicht meine Farbe… aber nach drei Tagen hab ich mich so daran gewöhnt, dass ich es wohl doch wieder anbehalten werde 😉

Eure
DarkFairy

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1 Kommentar

  1. Ping von Vorfreude | Fissels bunte Welt:

    […] wir dann auch Skypenamen ausgetauscht, so konnten wir uns dann nochmal auf dem Japantag 2013, bei RaR 2013 (in diesem Beitrag wird sie zwar nicht erwähnt, aber so kann man auf einem Weg noch etwas Werbung […]

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