Mein Senf zu: Koneko – Das Trendmagazin für japanische Popkultur

Seid gegrüßt.

Ich beschäftige mich ja sehr mit Japan und allem was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat.
Daher kam ich auch nicht umhin, nach Magazinen zu suchen, die sich mit dieser Thematik befassen. Bücher findet man ja zu Hauf –  auch natürlich Mangas und Belletristik. Aber ich suchte halt nach was, was öfter erscheint, somit mitunter aktueller ist und was sich mit Mangas, Animes und mehr beschäftigt.

Manch einem mag da vielleicht als erstes die AnimaniA einfallen, aber die beschäftigt sich ja eigentlich ausschließlich (bis auf den ein oder anderen Artikel) mit Mangas und Animes, aber ich wollte mehr!
So kam es, dass mir bei einem meiner Streifzüge im September 2013 durch die Zeitschriftenabteilungen diverser Läden die Koneko in die Hände fiel.
Vor Jahren hatte ich davon schon mal ein Exemplar gekauft gehabt, konnte mich aber kaum an diese Zeitschrift erinnern. Ich habe das Heft mal durchgeblättert, aber da solche Hefte ja nicht unbedingt für ihre günstigen Preise bekannt sind, war ich unschlüssig. Erst nach ein paar weiteren Anläufen (jedes Mal wenn ich in den Laden kam hatte ich die Zeitschrift doch wieder in der Hand) hab ich sie mir dann gekauft.
Jetzt möchte ich euch daran teilhaben lassen, ob dies eine gute Entscheidung gewesen ist…

Das Heft unterteilt sich immer in vier Überbereiche:

  • News
  • Nippon
  • Szene
  • Fandom

Im Teil „News“ gibt es neben kurzen Szene-News auch Berichte zu neuen Manga/Anime, aktuellen Themen oder generelle Berichte zu Japan. Sowas wie z.B. Japan und die Roboter oder Fukushima: Bestie des Atoms.

„Nippon“ ist eine sehr abwechslungsreiche Kategorie. Neben einem Kochrezept und einem „Japanisch für jede Gelegenheit-Sprachkurs“ findet man hier die aktuellen Charts aus Japan, neue CDs, Bücher und Idols. Außerdem gibt es immer einen Bericht über eine Stadt oder eine Region und etwas über japanische Mythen. Letztes Mal z.B. gab es einen Artikel über den Kappa.

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Meine bisherigen Ausgaben der Koneko

Der Teil „Szene“ umfasst Leserbriefe, Fanarts, den Cosplayer des Monats und den neusten J-Stuff. Eben alles um und für die Leute die in dieser Szene der japanischen Popkultur aktiv sind.

Der letzte Bereich befasst sich mit Berichten, Artikeln und Interviews über und mit diversen japanischen und koreanischen Bands und Solokünstlern. Des Weiteren ist hier Platz für mehr Mangas und Animes sowie für Filme und Games.

Preis: 4,95 € (inkl. Poster)
Rhythmus der Veröffentlichung: alle 2 Monate (die nächste im Februar 😉 )
Website des Verlages: http://www.raptor.de/

So ihr seht schon: Es ist alles im Heft drin was ich mir gewünscht habe.
Gut, es könnte ein bisschen weniger im Bereich „Szene“ stehen, das finde ich persönlich nicht so interessant, aber ich bin ja auch nicht die einzige Leserin.

Also die perfekte Zeitschrift und das Ende meiner Suche?!
Was den Inhalt betrifft auf jeden Fall, WENN da nur nicht dieses katastrophale, orthographische Problem wäre…

Mal ernsthaft: Ich bin die Letzte, die sich über den einen oder anderen Tippfehler beschweren darf, aber dass es in der gesamten Redaktion keine Leertaste zu geben scheint, die richtig funktioniert finde ich schon hart. Am laufenden Band fehlen einfach die Lücken zwischen den Wörtern. Ein ganzer Satz wird plötzlich ein Wort.

Das kann man ja noch als Tippfehler durchgehen lassen, aber das ist ja noch nicht Alles (und außerdem dafür auch viel zu oft!)…
Da liest man eine interessante Kurznachricht und diese bricht einfach mitten im Satz ab. Ende. Gut, ich sehe ein, dass das Kästchen zu Ende war, aber hätte man das nicht einfach etwas größer machen können?!
Auch sehr interessant fand ich, dass die beiden neuen Mangas „Dive in the Vampire Bund“ von Tamaki Nozomu und „K-ON! College“ von kakifly dieselbe Handlung haben. Nein, nicht die gleiche, dieselbe! Sogar exakt dieselben Personen kommen da vor. Ihr habt schon richtig gelesen. Ich auch, ob wohl ich dachte ich hätte mich vertan, aber da steht tatsächlich bei zwei unterschiedlichen Berichten derselbe Text… Böses Copy-Paste! (Und das ist mir jetzt schon in zwei Ausgaben aufgefallen sowas…)

Von anderen Fehlern, wie z.B. dass man sich mitten im Satz um entscheidet und anders endet als man angefangen hat, fange ich jetzt gar nicht an. Sowas passiert mir auch oft genug.

So… Genug aufgeregt. Fazit.
Die Koneko ist wirklich eine tolle Zeitschrift für alle Japanbegeisterte, die sich vor allem für diese ganze Popkultur mit Visual Kei, Mangas, Animes usw. interessieren. Man sollte halt nur nicht zu viel Wert auf korrekte – ich fass‘ es mal unter Rechtschreibung zusammen – Rechtschreibung und passende Bild-Bericht-Kombinationen (wie mit den Mangas z.B.) legen.
Ich habe die Koneko-Redaktion auch schon zweimal angeschrieben (1x Facebook und 1x Mail) und sie wirklich ganz nett  darauf hingewiesen, dass die ganzen Fehler doch etwas stören, habe aber nie eine Antwort bekommen. Ich denke, das Problem ist einfach, dass die Koneko nicht wirklich eine Konkurrenz auf dem Markt hat und somit egal ist, ob sie Fehler beinhaltet oder nicht. Ich jedenfalls kenne keine Zeitschrift die wirklich all das thematisiert, dass ich hier erwähnt habe und dass ich ja auch gesucht habe (daher bleibe ich a´ja auch derzeit noch bei der Koneko…).
Falls da jemand mehr weiß als ich: Her mit den Infos!

Eure
DarkFairy

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5 Comments

  1. Kommentare von PoiSonPaiNter:

    Von anderen Fehlern, wie z.B. dass man sich mitten im Satz um entscheidet und anders endet als man angefangen hat, fange ich jetzt gar nicht an. Sowas passiert mir auch oft genug.

    Ich sag nur: „schlug sie hinzu“ – auch wenn das von mir stammte. 😀

  2. Kommentare von dragondaniela:

    Das Einzige, was ich mit dieser Zeitung verbinde ist, dass die auch gerne mal ohne Erlaubnis des Cosplayers ODER Fotografen Bilder in ihrer Zeitung veröffenltichen. Würd ich mir alleine deswegen schon nicht kaufen.

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