Du bist gut, so wie du bist!

Seid gegrüßt.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass man in der Stadt, in der Bahn oder sonst wo immer komisch angeguckt wird, wenn man nicht ganz dem Durchschnitt entspricht?
Sei es, weil man vielleicht etwas dicker ist, oder weil man einfach gerne – wie in meinem Falle – lange, schwarze Mäntel und glöckchenbehangene Springerstiefel trägt.

Es gibt sicher viele Menschen, die sich dadurch verunsichern lassen, aber das sollte niemand. Jeder hat das Recht so zu sein, wie man eben ist. Es gibt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Ich kann nichts dafür… ich bin so!“. Dieses T-Shirt spricht wahre Worte… .oO(Wenn ich es recht bedenke klingt das jetzt, als würde ich Stimmen hören…)

Jedenfalls ist es gut, dass wir nicht alle gleich sind. Dass wir nicht alle „normal“ sind. Stellt euch doch nur mal eine solche Welt vor. Man, wäre das langweilig. Vor allem für mich, da ich doch so gerne auffalle 😛
Ernsthaft, wir sollten alle (ja auch ich, auch wenn ich das sonst nie zugebe 😉 ) aufhören uns immer so viele Gedanken zu machen, was andere Menschen von uns halten.
Ich habe in dem Zusammenhang ein sehr schönes Zitat gefunden:

Sei wer Du bist und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.

– Theodor Seuss Geisel

Ich habe mich vor noch gar nicht so langer Zeit über Freundschaften ausgelassen. Ein gesundes Selbstbewusstsein hängt sicherlich auch immer damit zusammen, ob man Menschen hat, die hinter einem stehen und unterstützen. Aber, und das ist das ist der Haken an der Sache, wahre Freundschaften kann man nur schließen, wenn man Individualität zulässt. Wenn man sich verstellt, oder der andere sich verstellt, so ergibt das sicher keine echte Freundschaft. Wie auch, man weiß doch gar nicht, mit wem man es da zu tun hat.
Aber ich schweife ab, diesmal sollte es doch gar nicht um Freundschaften gehen…

Nein, heute soll es darum gehen, jedem von euch da draußen zu sagen: Du bist gut, so wie du bist! Genau so und nicht anders bist du richtig!

Ich meine das wirklich ernst und ich weiß auch, dass es oft schwer sein kann, sich selber treu zu bleiben. Wie gesagt, ich tue immer so, als sei es mir egal, was andere von mir denken, aber wenn ich ehrlich bin, ist es das gar nicht. Aber wenn ich dann denke „Wie die mich wieder ansehen… Vielleicht sollte ich doch beim nächsten mal den Mantel weglassen…“, kommt mir auch plötzlich dieser Gedanke in den Sinn: „Hast du sie noch alle?! Du fängst doch jetzt wohl nicht an dich so zu verhalten, wie andere, fremde Menschen dich lieber hätten! Du hast so viele Freunde, die dich genau so mögen wie du bist! Und selbst wenn du die nicht hättest, du magst dich doch so wie du bist!“.

Und genau das ist der Punkt: Wenn wir uns selber mögen, ist es egal, was andere von uns halten! Individualität ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, davon bin ich überzeugt. Denn wenn wir immer nur tun und lassen was andere wollen, können wir weder uns, noch unsere Träume verwirklichen.
Davon abgesehen haben schon viele Querdenker und „Unnormale“ die Menschheit weitergebracht. Man hielt Galilei genauso für gefährlich, wie man sicher am Anfang dachte „Der Kerl ist verrückt“, als jemand kam und meinte: „Oh hey, ein weltweites Netzwerk für den Austausch von Informationen jeglicher Art wäre cool. Man könnte es Internet nennen.“

Also habt Mut ihr selbst zu sein! Lasst euch von keinem reinreden von wegen ihr wäret „unnormal“ oder sonst so ein Blödsinn! Normalität liegt immer im Auge des Betrachters, vergesst das nie!

Eure
DarkFairy

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3 Comments

  1. Kommentare von Fissel:

    Das Gefühl komisch angeguckt zu werden kenn ich nur zu gut, zwar nicht so durch mein Äußeres, eher durch meine Art, mein Lachen oder spontane Tanzeinlagen an einer Bushaltestelle (aber wenigstens konnte ich so einer Dame ein Lachen ins Gesicht zaubern). Mein Gott, dann dachte die vielleicht “ist die verrückt / man sieht das albern aus.”, aber sie hat gelacht und ich finde Lachen ist einfach mega wichtig! Und wenn ich der Grund bin über den die Leute lachen, dann ist es eben so. Klar kann es auch weh tun ausgelacht zu werden, aber ich finde es gibt verschiedene Arten von ausgelacht werden, ich weiß zwar nicht, wie ich das erklären soll, als ich anfing eine Erläuterung zu schreiben wusste ich nicht einmal genau wie ich das meine… Ich glaube ich will damit sagen, dass es dir egal sein sollte, wenn dich jemand auslacht, denn du bist so wie du bist. Natürlich ist es nicht immer jedem egal, mir bei weitem auch nicht, aber eigentlich sollte es doch so sein… Wie sind alle verschieden und so unterschiedlich und ich glaube, dass das auch alles einen Sinn hat. Würden alle nur das gleiche essen, dann wäre die Menschheit bald ausgestorben, weil es kein Essen mehr gibt. Und würden sich alle komplett gleich verhalten, ich glaub dann könnte man mich bald in die Geschlossene einweisen. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass sich Horrorvorstellungen (ich glaube das war es, mir fällt das genaue Wort jedenfalls nicht mehr ein) entwickeln wenn man zu lang in einen Spiegel guckt, ob das nun wahr ist sei mal dahin gestellt, aber stellt euch nur vor man sieht “sich selbst” immer wieder auf der Straße. Es ist doch schon unheimlich genug, wenn meine Schwester und ich gleichzeitig ohne jegliche Absprache anfangen das gleiche zu sagen, wie soll das denn sein, wenn plötzlich der gesamte Raum synchronspricht?!
    Letzten Endes ist es doch egal wer du bist oder wie du bist, hauptsache du fühlst dich gut so! Um es mit den Worten Lady Gagas zu sagen “You were born this way”, man kann sich jetzt streiten ob Lady Gaga gut ist oder nicht, aber Fakt ist, mit dem Inhalt des Lieds hat sie recht. Es gibt aber sicher noch jede Menge andere Lieder, die die Aussage haben, dass du du selbst sein sollst!
    Würd mal sagen, sollte man wieder einmal denken “Oh mein Gott, was mögen wohl die anderen denken”, dann denkt man einfach “I don’t care, I love it!” Das blöde ist, man wird sich wohl immer Gedanken machen, was andere denken könnten, vor denen die diese Gedanken nicht haben, hab ich wirklich Respekt!!! Wichtig ist nur, dass man sich selbst nicht verliert.

  2. Kommentare von RodBelaFarin:

    Schon oft gehört, doch das hört man nie oft genug. Selbst lange nach dieser Maxime gelebt und sie auch in die Welt getragen. Und trotzdem… um der zu werden, der man sein will, kann man nicht immer der sein, der man ist und der man sein mag.
    Trotzdem genießen die, die sich so geben wie sie sind, diejenigen, die anders sind, bei mir nach wie vor das größte Ansehen und den größten Respekt. Genau diese Menschen können mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern, allein durch ihre Anwesenheit. Danke an alle, die anders sind, die sie selbst sind und sich nicht selbst verlieren!

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