Montagsfrage: Digitalisierung ändert Leseverhalten?

Seid gegrüßt.

Das war ja ein tolles Quidditch-Wochenende, oder? Und zum ersten Mal ist nicht die USA Weltmeister geworden! Ich freue mich für die Australier!

Ich habe jedenfalls frei, daher komme ich mal wieder früh dazu die Montagsfrage zu beantworten.
Diese finde ich heute sehr interessant.

Das Buchfresserchen fragt nämlich heute:

Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?

montagsfrage_bannerWährend ich Svenjas eigene Antwort las, wurde mir einiges klar.
Denn auch ich kann bei mir selbst beobachten, wie ich häufig Texte nur noch überfliege oder auch gar nicht erst zu Ende lese – Texte im Internet oder in Zeitschriften. Ich kaufe auch schon immer seltener überhaupt Zeitschriften, weil es ewig her ist, dass ich mal eine komplett gelesen habe.

Mir war nicht klar, woher das kommt, dachte sogar es hätte etwas mir zunehmendem Alter und davon abhängigen Veränderungen meiner Interessen – oder so – zu tun. Allerdings macht das mit der Digitalisierung schon Sinn – vor allem, wenn ich nicht alleine damit bin.

Auch fällt mir hin und wieder auf, dass mir die Geduld fehlt, lange am Stück in einem Buch zu lesen. Das finde ich jedes Mal aufs Neue sehr schade. Oft zwinge ich mich dann einfach dazu weiter zu lesen und dann geht’s auch, wenn ich erst mal drin bin.

Sonst hat aber die Digitalisierung mein Buch-Leseverhalten bisher nicht verändert. Zum Glück!
Ich lasse mich immer noch genauso schnell gefangen nehmen wie früher. Auch mag ich dicke Bücher immer noch gerne. Auch wenn ich im Moment lieber etwas dünnere lese – aber das liegt daran, dass ich denke, dadurch bekomme ich in gleicher Zeit mehr für die Challenges zusammen, als bei dicken Büchern 😉

Wie Svenja schreibt, findet sie die Entwicklung nicht gut, diagnostiziert ein Sinken der Aufmerksamkeitsspanne. Ja, das kann ich so unterschreiben.
Aber gerade bei Büchern, die immer mein Heiligtum waren, meine Freunde, zwinge ich mich wie gesagt manchmal – nicht so oft, meist geht es von selbst – zum längeren Lesen. Ich habe die Hoffnung, dem Phänomen so wenigstens ein wenig entgegen zu wirken.
Bei anderen Texten – Internet, Zeitschriften, usw. – fehlt mir da aber der Elan zu. Da wird wohl die Digitalisierung weiter schleichend mein Leseverhalten verändern.

Eure
Marina
(DarkFairy)

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2 Comments

  1. Kommentare von Evy Heart:

    Ich habe gemerkt, dass es mit der Digitalisierung nichts zu tun hat, sondern tatsächlich mti der Erfahrung -ich bin entspannter geworden und muss einen ARtikel nicht beenden 🙂

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