Mein Senf zu: Mord in der Mangle Street

Seid gegrüßt.

Ich hatte euch doch schon mal von den Leseexemplaren erzählt, die ich bekomme. Verschiedene dieser Lexe sind elektronisch. Eines dieser E-Lexe war „Mord in der Mangle Street“, welches mir so gut gefallen hat, dass ich es euch gerne empfehlen würde.

Daher gibt es heute meine Rezension dazu 😉
Und ich möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen mich bei Hoffmann und Campe für das Leseexemplar zu bedanken.

Allgemeine Infos

KlappentextEckdaten
London 1882. Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich die junge March Middleton in die Obhut ihres Patenonkels: Sidney Grice, Englands berühmtester Detektiv, der vor einem neuen Rätsel steht. Eine Frau ist brutal ermordet worden, der einzige Verdächtige ist ihr Ehemann. Mit jeder neuen Wendung des Falls ist Sidney stärker von der Schuld des Ehemanns überzeugt und March von seiner Unschuld. In die dunkelsten Ecken des East End führen die Ermittlungen die junge Frau mit dem Faible für Gin und den bärbeißigen Spötter mit dem Glasauge. Wer von ihnen wird wohl recht behalten?
Titel Mord in der Mangle Street
Autor MRC Kasasian
ISBN-13 978-3-455-60051-3
Verlag Atlantik
Erscheinungsjahr 2016
Genre Belletristik > Krimi
Seiten 400

Mein Senf

mord-mangle-streetSeit ich Ripper Street gesehen habe, habe ich einen Faible für das späte 19. (bzw. frühe 20. – aber das ist eine andere Geschichte) Jahrhundert entwickelt. Und da ich ja jetzt breiter gefächert lesen möchte, kam mir dieser Krimi gerade recht, sodass ich ihn ausgewählt habe.
Die Entscheidung habe ich nicht bereut.

Bei „Mord in der Mangle Street“ handelt es sich – meiner Meinung nach – um eine Hommage an Sherlock Holmes. Um eine richtig gute – und eine der besten, die ich kenne.

Die beiden Hauptfiguren, Sidney Grice und March Middleton, sind so gegensätzlich wie Menschen nur sein können.
March fungiert als Erzählerin der Geschichte und ich konnte mich super mit ihr identifizieren: Eine junge Frau, der es tierisch auf den Keks geht, dass die Männer dem vermeintlich schwachen Geschlecht so unglaublich wenig zutrauen. Sie ist schlagfertig, witzig, klug und neugierig.

Die Neugier ist auch die Eigenschaft, die sie mit ihrem Vormund Sidney Grice gemeinsam hat. Bei ihm handelt es sich um den besten Detektiv Englands. Menschlich ist er allerdings ein Ekel, was ihn aber umso mehr zu einer interessanten Figur macht.

Im Klappentext ist schon angedeutet, dass die Handlung von mehreren Wendungen innerhalb des Kriminalfalls dominiert wird. Und was für Wendungen! Ständig meint man, man hat den Fall jetzt durchschaut und den Mörder erkannt, dann tauchen plötzlich neue Hinweise auf und man ist sich in seinem Urteil überhaupt nicht mehr sicher. Schließlich wusste ich gar nicht mehr, was ich noch glauben soll, bis mir die Lösung des Rätsels präsentiert wurde und ich mir dachte: „Wow, okay. Das habe ich jetzt wirklich nicht erwartet!“

Bei „Mord in der Mangle Street“ handelt es sich um einen Krimi wie ich ihn mir wünsche: spannend, flüssig zu lesen und mit einer ordentlichen Prise Humor.
Allem Anschein nach handelt es sich um den ersten Band einer neuen Reihe. Ich für meinen Teil freue mich schon auf Band 2.

Eure
Marina
(DarkFairy)

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