#LoveWritingChallenge – Religion & Glaube

Sei gegrüßt.

Heute ist das Thema „Eigenes Thema“, da die beiden Gastgeberinnen der #LoveWritingChallenge ja unmöglich alle Themen abdecken können, die wir Schreiberlinge so nutzen, finde ich das eine gute Lösung.
Ich habe mich bei meinem eigenen Thema für „Religion & Glaube“ entschieden – bei der Anzahl an Klerikern unter meinen Figuren jetzt nicht so überraschend.

Ich mag es in meinen Geschichten eine Botschaft einzubauen – und noch mehr mag ich es wenn die Botschaft eine Kritik an der katholischen Kirche darstellt. Lieblingsthema Nummer eins an der Stelle: Dieser total unsinnige Zölibat.
Ernsthaft, was soll der Blödsinn. V.a. wird es ja noch schlimmer, zahlt doch die Kirche gerüchtweise für bis zu zwei uneheliche Priesterkinder. Bitte? Ganz ehrlich, was hat die Kirche denn gegen die Liebe?
Ja, der Priester soll für seine Gemeinde da sein, aber wer ist für ihn da? Also außer Gott jetzt. Manchmal braucht man auch einfach mal jemanden zum Reden, der auch antworten kann. Und das darf nicht immer nur in einer Beichte stattfinden. Jeder braucht einen Menschen auf den er sich verlassen kann.
Davon abgesehen: Vielleicht wäre es nicht gaaanz so schwierig Nachwuchs anzuwerben, wenn man ihm nicht alles verbietet.
Ach, und bei den Protestanten klappt es doch auch. Das sind doch keine schlechten Priester, nur weil sie heiraten dürfen.

Das ist der Grund, warum die Kleriker in meinen Geschichten häufig die Liebe finden. Und dann brauchen sie jemanden, der ihnen sagt, dass das in Ordnung ist. Das die Liebe gut ist.
Da kommt dann der Glaube ins Spiel. Ich würde nie sagen, dass der Glaube an Gott schlecht ist. Aber ich halte Gott eben nicht für einen rachsüchtigen Allmächtigen, der seinen Dienern das Leben schwer macht. Ich glaube eher, dass Gott Liebe ist – und daher kann er diese ja schlecht verbieten oder nicht gut finden, auch nicht bei seinen Dienern.
Daher gibt es in meinen Geschichten, in denen sich ein Priester oder Mönch verliebt auch immer einen Freund oder weisen Fremden,der zum Freund wird, der seine Sicht – also eigentlich meine Sicht – darstellt. Der dem armen Kleriker sagt, dass es okay ist zu lieben und dass der Zölibat eine von der Kirche gemachte Sache ist, die mit keinem Wort in der Bibel erwähnt wird. In der Bibel steht sogar drin, das ein guter Bischof auch ein guter Vater ist.

Es gibt natürlich noch andere sakrale Themen, die mich aufregen können und die dann in meinen Geschichten landen. Dogmen zum Beispiel. Aber ich möchte mich nicht weiter in Rage schreiben, das muss reichen. Jetzt muss ich mich sowieso erst einmal wieder abreagieren…

Deine
Marina
(DarkFairy)

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