Mein Senf zu: Zero Waste Kitchen

Werbung || Rezensionsexemplar

Sei gegrüßt.

Du weiß ja mittlerweile, dass mich Zero Waste sehr interessiert. Außerdem weißt du vermutlich, dass ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin mache. Beim Sichten der Frühjahrsvorschauen – ist leider schon etwas her, aber die Prüfung hat mich doch mehr vereinnahmt, als gedacht –  hatte ich ein Buch entdeckt, das mich sowohl für den Laden, als auch privat sehr interessierte. Dieses möchte ich die heute vorstellen.

An dieser Stelle vielen lieben Dank für das Leseexemplar an riva.
Die Rezension gibt meine ehrliche Meinung wieder.

Allgemeine Infos

KlappentextEckdaten
Jährlich produziert jeder Deutsche mehrere Hundert Kilo Abfall – das ist erschreckend und belastet die Umwelt. Glücklicherweise denken viele Menschen mittlerweile um und versuchen, bewusster mit Ressourcen umzugehen und möglichst wenig wegzuwerfen. Dennoch besteht unser Müll immer noch zu einem großen Teil aus Lebensmitteln! Was soll man schließlich auch mit Karottengrün oder einem Blumenkohlstrunk anfangen? Einfach essen! Schließlich ist dieses scheinbar »unnütze Zubehör« vieler Lebensmittel durchaus verwert- und genießbar und gehört bestimmt nicht in die Mülltonne. Welche leckeren Gerichte man aus Spargelschalen, Brokkolistrunk und Co. zaubern kann, zeigt dieses Buch. Neben vielen Kochrezepten liefert es auch Tipps für Bad und Haushalt, beispielsweise wie man ein Shampoo aus Avocadokern herstellt.

Titel Zero Waste Kitchen:
Kochen Statt Wegwerfen – kreative Rezepte für Obst- und Gemüsereste
AutorIn Veronika Pichl
ISBN-13 978-3-7423-0506-0
Verlag riva
Erscheinungsdatum Februar 2018
Genre Ratgeber > Kochen/Kosmetik > Resteverwertung
Seiten 128
Preis (Softcover) 9,99 € [D]

Mein Senf

Ich verrate dir direkt vorweg, dass ich noch keines der Rezepte ausprobiert habe, weil bisher noch keine Zeit dafür war, bzw. die entsprechenden Reste nicht angefallen sind. Ich habe aber ein paar Rezepte schon ausgeguckt, die ich testen möchte, sobald die benötigten Reste in der Küche anfallen.

Einleitend gibt es einen allgemeinen Teil, in dem es darum geht, dass wir zu viel wegwerfen, warum wir das tun und wie wir es ändern können. Dabei wird sachlich und verständlich, nicht etwa emotional argumentiert. Es gibt hilfreiche Tipps um langsam anzufangen: Von durchschnittlich 450 kg Haushaltsmüll jährlich pro Kopf in Deutschland über Nacht zu null, verlangt ja gar keiner.

Nach dem Allgemeinen Teil, geht es an die Rezepte. Diese sind nach (Reste)Zutat unterteilt. Alphabetisch sortiert findet man Rezepte für Rest von Äpfeln, über Karotten und Pastinaken bis hin zu Zitrusfrüchten. Insgesamt gibt es 26 verschiedenen Hauptzutaten plus ein Kapitel „Diverses“, wo z.B. ein Rezept für Gemüsebrühe aus Resten zu finden ist.

Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Text zur betreffenden Zutat, in dem häufig bereits tolle Hinweise versteckt sind. Wusstest du beispielsweise, dass sich Akne und Hautunreinheiten mit Bananenschalen behandeln lassen?!

Mir gefällt es, in diesem Buch zahlreiche interessante und clevere Tipps und Tricks zu entdecken, wie ich meine Lebensmittelreste noch sinnvoll nutzen kann. Und auch wenn ich noch kein Rezept ausprobiert habe, so bestechen diese doch durch ihren niedrigen Schwierigkeitsgrad. Die Anweisungen sind klar, sowie deutlich strukturiert und leicht verständlich.

Auch qualitativ überzeugt mich das Buch.
Klar, Hardcover machen mehr her, aber das Buch hat einen praktischen Nutzen zu erfüllen und das tut es auch einwandfrei als Softcover. Das Buch ist Fadengebunden, weist einen äußerst angenehmen Satzspiegel auf und verfügt über ansprechende, gute Fotos.

Einziger Wermutstropfen ist das bescheidende Aufschlagverhalten – das Buch bleibt nicht von selbst offen, sondern fällt immer wieder zu. Für ein Kochbuch finde ich das wenig Ideal, aber nun gut. Benutze ich eben einen Kochbuchständer…

Deine
Marina
(DarkFairy)

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