Montagsfrage: Lese-Motivation?

Sei gegrüßt.

Unglaublich, diese Woche ist schon die Frankfurter Buchmesse. Ich bin am Freitag da, also falls jemand da ist und Lust auf ein Treffen hat schreib mir ;)
Nach der Messe geht es dann schon mit riesen Schritten auf Weihnachten zu und dann ist das Jahr auch schon wieder vorbei. Unglaublich.

Das ja jetzt quasi bald schon Weihnachten ist, merkt man auch draußen: Es wird kälter, dunkler und manchmal etwas ungemütlicher. Eigentlich perfektes Lese-Wetter, oder? Und trotzdem kämpft Antonia gerade ein bisschen mit der Motivation zum Lesen – aus total nachvollziehbaren Gründen, wie ich finde.
Daher fragt sie heute:

Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

Ich würde Antonia ja gerne mit einen super schlauen Ratschlag helfen, kann ich aber nicht. Ich habe keinen ultimativen Trick dafür. Natürlich liegt das nicht daran, dass ich nie ein Problem mit mangelnder Motivation habe – eher im Gegenteil – ich habe nur aufgehört mich deswegen zu stressen.

Im Leben gibt es genug, was Stress bereitet, da muss ich mich nicht noch zusätzlich wegen einem Hobby stressen. Wenn ich gerade lieber einfach auf dem Sofa liegen und irgendwas gucken möchte, statt zu lesen, ist das in Ordnung. Hauptsache ich entspanne mich.
Ich habe auch Leseflauten und würde dann gerne mehr lesen. Aber wenn ich mich da unter Druck setze macht das doch keinen Spaß mehr und das soll es doch, oder nicht?

Ich bin davon überzeugt, dass man für ein Buch den richtigen Zeitpunkt erwischen muss. Gleiches gilt für das Lesen an sich. Wenn gerade nicht die Zeit zum Lesen ist, kann ich nicht richtig in der Geschichte abtauchen. Und ganz ehrlich: Ob jetzt ein Buch ein Monat, zwei Monate oder drei Jahre auf dem SuB liegt, das tut dem Inhalt doch keinen Abbruch.

Leseflauten gehen vorbei. Im Studium habe ich sehr wenig gelesen. Im Referendariat danach dafür umso mehr. Heute lese ich nicht so viel wie ich vermutlich lesen könnte, aber es reicht. Ich habe Spaß am Lesen und lese mindestens 2 (eher mehr) Bücher pro Monat. Das reicht doch.
Also, liebe Antonia: Stress dich nicht. Leseflauten kommen und gehen. Und wenn du wirklich lesen willst, wirst du auch lesen. Wenn es am Aufraffen hapert hilft nur eins: Einfach anfangen ;)

Liebe Grüße
Marina
(DarkFairy)

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2 Comments

  1. Kommentare von wortmagieblog:

    Huhu :)

    Eine sehr gesunde Einstellung, die ich gern unterschreibe. Was macht es schon, wie viel man täglich oder im Jahr liest? Letztendlich geht es nur darum, zufrieden zu sein und sich aufgrund der Unfähigkeit, aktuell zu lesen, zu stressen, läuft dem entgegen. Also Hut ab für deine Gelassenheit und weiter so! :D

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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