Meine liebsten Weihnachtsfilme

Sei gegrüßt.

Ich liebe Weihnachten – die Deko, die Musik, die Temperaturen draußen (zumindest so wie sie sein sollten) und auch die Filme. Es gibt unglaublich viele tolle Weihnachtsfilme, aber es gibt ein paar, die ich (fast) jedes Jahr schaue. Welche das sind, darüber möchte ich heute schreiben. Ich werde auch immer eine kurze Inhaltsangabe dazu schreiben, für den erschreckenden Fall, dass du den betreffenden Film nicht kennst.

Buddy – Der Weihnachtself

Ich mag lustige Weihnachtsfilme ganz gerne. „Buddy – Der Weihnachtself“ gehört definitiv in diese Kategorie. Der Film stammt aus dem Jahr 2003 und Will Ferrell spielt die Hauptrolle. Gut besetzt, finde ich.

Darum geht es:
Eines Weihnachtstages bringt Santa aus Versehen ein Baby mit zurück zum Nordpol. Da er nicht weiß, wo der kleine Knirps herkommt, bleibt er dort und kommt in die Obhut von Papa Elf. Dieser zieht den Jungen als seinen Sohn groß und nennt ihn Buddy. Erst als Buddy erwachsen ist und einfach nicht seinen Platz unter den (halb so großen) Elfen findet, eröffnet Papa Elf ihm, dass er adoptiert wurde und dass sein richtiger Vater in New York lebt. Buddy macht sich also auf um seine Familie zu finden, wobei Welten aufeinander prallen…

Der Film ist einfach so voll gepackt mit skurrilen Begebenheiten und Weihnachtselfen-Klischees, dass ich nicht anders kann als ihn zu mögen. Außerdem zeigt der Film, dass es den Zauber von Weihnachten wirklich gibt – man muss sich nur darauf einlassen.

Schöne Bescherung

Diesen Film in der Weihnachtszeit zu gucken, stellt eine Tradition für mich und meine Schwester statt, wie kein anderer Film. Seit nunmehr 13 Jahren schauen wir immer zusammen diesen Film. Spätestens am ersten Weihnachtstag ist es in der Regel so weit. Ich liebe diese Tradition und ich liebe diesen Film.

Darum geht es:
Clark Griswold will für seine Familie das perfekte Weihnachtsfest ausrichten. Aber wie das nun mal so ist mit Plänen: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eigentlich geht alles schief was nur schief gehen kann. Letztlich wird es aber gerade aufgrund des Chaos zu einem tollen Fest.

Ich weiß, die Beschreibung fällt etwas knapp aus, aber diesen Film kann man nicht beschreiben, man muss ihn gesehen haben. Wenn du ihn also noch nicht kennst, weißt du was du dieses Jahr noch gucken kannst ;)
Übrigens bin ich immer noch sehr begeistert davon, dass meine Schwester mir 2016 die Funko Pop Figur von Clark zu Weihnachten geschenkt hat.

Charles Dickens‘ Eine Weihnachtsgeschichte

Von Dickens‘ Weihnachtsgeschichte gibt es unglaublich viele Verfilmungen – von den Muppets, über Zeichentrickfilme bis hin zu einer Verfilmung mit Jim Carrey – oder Adaptionen in Weihnachtsspecials diverser Serien – z.B. in der Zeichentrickserie 101 Dalmatiner, in der das Huhn Spot die Rolle des Geistes der zukünftigen Weihnacht übernimmt – aber meine allerliebste ist und bleibt die Version aus dem Jahr 1984. George C. Scott spielt hier den Ebenezer Scrooge.

Darum geht es:
Der kaltherzige Geschäftsmann Ebenezer Scrooge bekommt in der Nacht auf Weihnachten Besuch von Geistern. Den einen kannte er zu dessen Lebzeiten sehr gut, die anderen drei sind die Geister der Weihnacht. Diese eine Nacht verändert Scrooges Leben grundlegend…

Ich finde diese Verfilmung greift die Atmosphäre und den Zeitgeist der Romanvorlage sehr gut auf. Was wir hier sehen ist Dickens‘ England. Dies liegt aber nicht zuletzt daran, dass der Film unfassbar nah am Buch ist. Fasst könnte man meinen, das Buch sei einfach als Skript verwendet worden.

Der kleine Lord

Und zwar das „Original“ mit Ricky Schroder und Alec Guinness in den Hauptrollen, der Film von 1980, nicht dieses seltsame was-auch-immer mit Mario Adorf aus dem Jahr 2005.
Und ja, ich weiß, dass es vor dem Film von 1980 bereits einen Roman und drei andere Filme gab. Aber dieser hier ist die erste britische Verfilmung des Romans einer britischen Autorin. Also quasi der original Film. Außerdem ist es der Film, der seit Anfang der 80er jährlich im deutschen Fernsehen läuft und den ich daher seit meiner frühesten Kindheit jährlich schauen darf.

Darum geht es:
Cedric Errol ist ein amerikanischer Junge durch und durch. Seine besten Freunde sind ein Schuhputzer und ein Gemischtwarenhändler. Seine Mutter kümmert sich hingebungsvoll um ihn, da macht es fast nichts, dass er seinen Vater nie kennengelernt hat. Dieser beeinflusst aber noch nach seinem Tod das Leben seines Sohnes maßgeblich: Es stellt sich heraus, dass Cedric der letzte lebende Nachfolger des Earl of Dorincourt, eines englischen Grafen – und Cedrics Großvater – ist. Der Earl ist ein kaltherziger Mann, der seinen Enkel bei sich aufnimmt, um ihn auf seine Zukunft als Earl vorzubereiten. Der kleine Lord Fauntleroy, wie nun Cedrics eigener Titel lautet, lässt aber niemanden kalt – selbst seinen Großvater nicht.

Ach ja, wem kommen nicht die Tränen,

Spoiler
wenn Cedrics Mutter oder auch Cedric mit seinem Großvater das erstemal nach Earl’s Lane kommen. Wenn diese traurige Musik spielt, der dreibeinige Hund durch Bild humpelt und Cedrics Großvater sagt: „Du wirst verantwortungsvoller sein als ich es gewesen bin“ ???

Dieser Film ist einfach so herzergreifend schön, eine Weihnachtszeit ohne ihn kann ich mir gar nicht vorstellen.
Tatsächlich ist der einzige direkte Bezug zu Weihnachten eben dieses, dass am Ende des Filmes gefeiert wird, aber die komplette Botschaft, der Ton und die Atmosphäre des Films passen einfach nirgendwo besser hin, als in die dunkle Jahreszeit mit ihren vielen kleinen Lichtern.

Bevor du dich jetzt aber vor den Fernseher setzt, habe ich noch einen kleinen Hinweis. Ganz im Sinne Dickens‘ und Lord Fauntleroys, bitte ich dich einen kleinen Kommentar bei Elli vom Wortmagieblog zu hinterlassen. Denn wie schon im letzten Jahr hat sie eine ganz phantastische Spendenaktion gestartet. Also sei tugendhaft und lass Elli für deinen Kommentar einen Euro bezahlen, denn du musst gar nicht selbst spenden, Elli übernimmt das für jeden Kommentator unter ihrem Beitrag.

So, wenn du jetzt bei Elli kommentiert hast, kannst du dich getrost den Filmen widmen – oder mir verraten, welches deine liebsten Weihnachtsfilme sind!

Deine
Marina
(DarkFairy)

______
Hat dir mein Beitrag gefallen?
Ich würde mich freuen, wenn du ihn teilst:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.