Montagsfrage: Blut gefrieren lassen?

Sei gegrüßt.

Es ist schon wieder Montag. Die Zeit rennt im Moment nur so dahin. Ich meine Ende der Woche ist schon August. August! Das waren doch jetzt noch keine sieben Monate bisher, oder? Wo war ich denn bitte?

Seit Dienstag schreibe ich wieder Tagebuch. Ausgelöst wurde das durch ein Buch das ich da gerade beendet hatte und das mit zwei Tagebucheinträge abschloss. Da dachte ich: „Ja könnte ich auch nochmal machen.“ Gesagt getan. Und es macht echt Spaß :D

Jetzt aber zur Montagsfrage.
Antonia von Lauter&Leise ist mittlerweile aus dem Urlaub zurück und möchte heute folgendes wissen:

Können Bücher bei euch das Blut in den Adern gefrieren lassen?

Ja aber definitiv!

Es ist bei Büchern ja immer so, dass ich weniger Leserin als viel mehr Beobachterin bin – Kopfkino sei dank! Na ja und man bekommt schon eine Menge krasser Sachen zu sehen, wenn man viel und in verschiedenen Genres liest.
Erst kürzlich konnte ich mir anschauen wie einem Affen das Gehirn herausgelöffelt wurde. Lebendig! Bäh, echt ekelhaft und es hätte wirklich nicht sein müssen. Ganz ehrlich es hat das Buch nicht weitergebracht und hätte echt weggelassen werden können. Aber das Buch haut mich sowieso nicht vom Hocker…

Figuren, denen ich lieber nicht nachts über den Weg laufen möchte, Morde und Schlachten bei denen Blut in Strömen fließt, die Möglichkeiten mir eine Gänsehaut zu bescheren sind wirklich vielfältig.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mit der Zeit doch etwas abgestumpft bin vielleicht und mich manchmal frage, was dieser Hinweis „Nichts für schwache Nerven“ mir jetzt sagen sollte. Ist doch alles ganz entspannt.
Aber ja, es gibt sie, die Bücher, die mich gruseln, schockieren und frösteln lassen können. Bücher, wo mir wirklich schlecht wird.
.oO(Danke, James Barclay, die Szene mit dem platzenden Heerlager werde ich NIE wieder los!)

Und ich bewundere jeden Autor und jede Autorin, die das schafft. Genau wie jeden, der mich zum weinen bringen kann. Solch starken Gefühle so wecken ist nicht leicht und in meinen Augen die Kür des Autorendaseins.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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4 Comments

  1. Kommentare von wortmagieblog:

    Huhu,

    ich bin mir nicht sicher, ob abgestumpft wirklich das richtige Wort ist. Ich glaube, das hängt alles viel mehr an den persönlichen Angstfantasien. Ich habe zum Beispiel keine Sorge, jemals in eine blutige Schlacht zu geraten, deshalb mache ich mir bei diesen Beschreibungen grundsätzlich nicht ins Höschen, obwohl emotionale Momente natürlich trotzdem drin sind. Rachsüchtige Geister hingegen machen mir mehr Angst, weil das eine Möglichkeit ist, die ich nicht komplett ausschließen kann. Weiß ja keiner, deshalb reagiere ich darauf und kann mich in atmosphärischen Geschichten richtig gruseln.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Liebe Grüße,
    Elli

  2. Kommentare von Kirsi:

    Deinem letzten Satz pflichte ich bei, wenn ein Autor(-in) bei mir diese gruseligen Angstgefühle erweckt, oder mich zu lachen und zum Weinen bringen kann dann ist das wirklich großes Talent.
    Auf zuviel Ekel etc. kann ich aber gut verzichten,
    schönen Abend
    Kirsi

  3. Kommentare von Melanie:

    Hallöchen und Guten Abend,

    Ich verfluche mein Kopfkino auch so manches Mal. Am liebsten will ich ihm dann mit der Bratpfanne drohen oder sie benutzen. *lach*
    Das Buch, dass bei mir komplett alle Dämme brechen lässt – sprich, dass ich Rotz und Wasser heule – suche ich ja noch. Bislang ist mir das noch nicht gelungen. Feuchte Augen ja, aber mehr auch nicht. ^^‘

    Liebe Grüße und einen schönen Abend,
    Melanie

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