Montagsfrage: Buchmessen-Reiz?

Sei gegrüßt.

Ich bin im Moment wieder völlig in meiner Japan-Obsession gefangen. Falls jemand gute Literaturtipps aus oder zum Land der aufgehenden Sonne hat: Immer her damit! ;)
Allerdings habe ich auch so noch genug zu lesen ^^‘ Und wenn ich nichts mehr hätte, wäre ja in Frankfurt jetzt gerade erst die beste Gelegenheit gewesen, zu schauen, was es so neues gibt. Da war nämlich Buchmesse – für alle Ignoranten, die dass nicht wussten :P

Auch die Montagsfrage, die Antonia von Lauter & Leise heute stellt, dreht sich um Buchmessen:

Was macht eigentlich den Reiz einer Buchmesse aus? 

Ich bin ehrlich: Würde ich nicht in der Buchbranche arbeiten, würde ich wohl nicht zur Buchmesse fahren.
2014 war ich das erste mal in Frankfurt – und somit auch das erste Mal auf einer Buchmesse. Damals war ich während der Besuchertage da und ganz schön enttäuscht von dem Ganzen. Mal abgesehen davon, dass es viiiiieeeeel zu voll war. Es hat nicht gereicht um noch einmal hinzufahren – ob jetzt privat oder als Bloggerin.

2016  in ich dann doch wieder in Frankfurt gewesen – allerdings berufsbedingt. In dem Jahr hatte ich gerade meine Ausbildung zur Buchhändlerin begonnen und kam somit als Fachbesucherin zur Messe. Mannomann, war das ein Unterschied!
Viel leerer, die Leute an den Ständen waren ganz anders drauf und ich war ja mittlerweile auch in der Branche.

Dieses Jahr war ich auch wieder da (letzten Mittwoch, einen Beitrag will ich dazu auch noch verfassen). Bücher habe ich fast keine gesehen. Bücher sind auch nicht das, was für mich den Reiz der Buchmesse ausmacht. Mittlerweile sind es die Leute. Mit Büchern arbeite ich Tag für Tag, aber die Menschen, die ich durch meine Arbeit kennen lernen durfte, sehe ich nicht so oft (zumindest nicht alle). Für mich ist eine Buchmesse ein großes Familientreffen. Ich quatsche mit Freunden und Bekannten, wir tauschen uns aus – über die neusten Entwicklungen der Branche, über Bücher und die Messe.
Dieses Jahr hat mir die Messe besonders gut gefallen (dazu dann im entsprechenden Beitrag mehr). Ich habe sogar vor lauter Wiedersehensfreude – und auch Arbeit, ich war schließlich beruflich da – vergessen jedem, den ich traf, von meinem Buch zu erzählen ;)

Deine
Marina
(DarkFairy)

______
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5 Comments

  1. Kommentare von Emma Escamilla:

    Hallo liebe Marina,

    mir geht’s da ganz ähnlich wie dir. Das erste Mal war ich 2012 während meiner Ausbildung zur FaMI (kennst du?) unter der Woche als Fachbesucherin auf der FBM und da war es viiiiiel angenehmer als 2017 als ich samstags privat dort war. Wobei ich auch hauptsächlich wegen der Leute hingegangen bin.

    Hattest du schon immer einen Sidecut, oder ist der neu? Sie toll aus! <3

    Oh, und was Bücher über Japan betrifft, hast du "Der Kater unterm Korallenbaum, oder: Wünschen will gelernt sein" von Christina Löw schon gelesen? Das kann ich dir nur ans Herz legen.
    Hier geht’s zu meinem Beitrag

    Liebste Grüße
    Emma

    • Kommentare von therealdarkfairy:

      Sei gegrüßt liebe Emma!

      FaMI kenne ich natürlich. Die wurden auch bei uns an der Berufsschule unterrichtet ;)

      Den asymmetrischen Haarschnitt habe ich seit Januar. Das es so richtig ausrasiert ist auf der einen Seite seit… hmm Mai, glaub ich.
      Und danke für das Kompliment <3

      Das Buch kenne ich noch nicht. Werde ich mir direkt mal anschauen. Danke für den Tipp!

      Liebe Grüße
      Marina

      • Kommentare von Emma Escamilla:

        Hey nochmal :)

        Oh, das ist cool :) Es gibt ja nur wenige Berufsschulen, die das ausbilden.

        Bitte, gerne. Finde ich echt cool!

        Ist eben ein Selfpublisher-Buch, hoffe, das gefällt dir trotzdem. Mir hat’s echt gut gefallen.

        Liebste Grüße
        Emma

  2. Kommentare von Tina:

    Hey Marina,

    mir geht es ähnlich wie dir, denn inzwischen sind es nicht nur die Bücher, die mich zu den Buchmessen ziehen, sondern die Buchcommunity in real life zu sehen. Allerdings habe ich dann nicht mehr viel von der Messe an sich, weil die Zeit rennt und eh man es sich versieht ist man kaum durch eine Halle wirklich gegangen.

    Liebe Grüße
    Tina

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