DarkFairy’s Gedanken 38 – Ein sterbendes Jahr

Sei gegrüßt.

Dienstagmorgen, kurz nach halb 8. Ich sitze im Zug und bereite diesen Beitrag vor. Es wird ein „richtiger“ DarkFairy’s-Gedanken-Beitrag.
Am Wochenende fehlte mir noch eine Idee für meinen Beitrag – außerdem habe ich es einfach in vollen Zügen genossen nach sechs Wochen endlich mal wieder ein zweitägiges Wochenende zu haben.

Gestern war dann so ein Tag, der mich direkt das Dupsi, aka das Netbook, hat einpacken lassen.
Über neun Stunden arbeiten. Durch meine elendig langen Fahrten 14 Stunden unterwegs von „Ich fahr dann jetzt zur Arbeit“ bis „Feierabend!“.
Im Zug (nach der Arbeit) wollte ich dann lesen, aber mein E-Reader meinte einfach alles löschen zu müssen, als ich mein Buch antippte, um weiter zu lesen. Keine Ahnung was das war. Hab ihn auf jeden Fall gestern Abend nach der Montagsfrage noch wieder bestückt.
Das führte dazu, dass ich unterwegs dann nur Musik gehört habe. Rammstein. Laut. Das Verlangen zu schreiben – irgendwas, eine Geschichte, einen Blogbeitrag oder auch Tagebuch – war sehr groß, aber in mein kleines Notizbuch kritzeln war mir dann zu doof. Daher heute das Dupsi. Daher jetzt ein Blogbeitrag.

Schreiben – im Zug und generell

Das letzte Mal, dass ich im Zug geschrieben habe, war ich noch mit „Frei und nicht allein“ beschäftigt.
.oO(Mannmannmann, das war auch so ‘ne anstrengende Zeit. Was ist das bloß, dass ich dann immer schreiben will?!)
Apropos „Frei und nicht allein“: Vor einer Woche (also vom Zeitpunkt, an dem ich das hier schreibe, aus betrachtet, sprich am 10.12.) hatte ich meine Lesung bei uns im Laden. Es war toll! Die Leute hatten Spaß (ich auch), wir haben einige meiner Bücher verkauft, ich habe signiert und mit unseren Kunden über mein Schreiben gequatscht.

Ein Kunde hatte das Buch gekauft, da war ich wirklich nervös. Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass es ihm gefallen könnte, aber dann war er gestern da…
Er war begeistert. Hat mir lachend erzählt, dass ich die interessanten Stellen ja gar nicht vorgelesen hätte, dass er nur von der Lesung gedacht hätte „Ja, nette Gaunergeschichte, aber mehr nicht“, dass das Buch aber ja viel mehr ist. Ihm war „meine Botschaft“ also das, was ich mit dem Buch rüberbringen möchte, aufgefallen, ihm hatte gefallen, wie ich sie eingebettet habe. Und er hat mir damit absolut meinen Tag gerettet und die ganze Woche versüßt!
Ich glaube, seit gestern (gut was ihn betrifft vielleicht schon ein paar Tage früher, als er das Buch gelesen hat) sehen wir uns mit anderen Augen.

2019 – Das sterbende Jahr

Dass mir unser Kunde vermutlich die ganze Woche versüßt hat, macht deutlich, dass das nötig sein wird. Gestern war ein krasser Tag – und es ist stark anzunehmen, dass das erst der Anfang war. Vermutlich ist es besser, wenn der Beitrag dann schon fertig ist und ich mich nicht mehr darum kümmern muss. So viel los ist natürlich, weil Weihnachten vor der Tür steht, die Hochzeit für den Einzelhandel jeder Fasson.

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, kann das nur bedeuten, dass das Jahr auch quasi schon wieder vorbei ist.  Mal ehrlich, wenn dieser Beitrag erscheint, sind wir zwei Wochen später schon im neuen Jahr. Dann werde ich schon bald 30!
Aber bevor ich jetzt wieder in einer absolut lächerlichen Panik vor meinem runden Geburtstag (die ich aber leider nicht loswerde) versinke, konzentriere ich mich noch ein bisschen auf das noch aktuelle Jahr.
Ich meine… 2019, das war was! Ich durfte das ganze Jahr im tollsten Job der Welt arbeiten, habe ein Buch veröffentlicht und einen Heiratsantrag bekommen (die Reihenfolge ist kein Ranking! ^^‘). Ich war mit meinem Verlobten (da noch Freund) in Berlin und auf Langeoog. Wir waren bei Rock am Ring, Powerwolf und den drei Fragezeichen. Alles in allem war es ein fantastisches Jahr für mich!
Ich werde daran arbeiten, dass 2020 es auch wird – aber neben einem runden Geburtstag steht da ja wahrscheinlich auch eine Hochzeit an, sollte also auch toll werden ;-) .

Jetzt bin ich gleich in Bonn und muss aussteigen. Für meinen Beitrag bin ich auch ganz zu frieden mit diesem Text hier. Ich mag nur am Ende noch mal darauf hinweisen, dass es bis Heiligabend immer noch die Chance gibt, für meinen Roman in den Lostopf zu hüpfen. Schau mal bei diesem Beitrag vorbei: Mein Leben als Autorin bisher

Ansonsten wünsche ich dir noch eine schöne Rest-Adventszeit und schon mal frohe Weihnachten. Wir lesen uns – wenn du magst – am zweiten Weihnachtstag.

Deine
Marina
(DarkFairy)

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