Metalfest Loreley 2014 – Teil 2

Seid gegrüßt.

Letzte Woche gab es ja „nur“ den ersten Tag des Metalfests auf der Loreley. Heute soll es den zweiten Teil des Berichts und somit die zwei fehlenden Tage geben.

Daher fange ich mal direkt mit Freitag (20.06.14) an. Freitag war natürlich der tolligste Tag. Der Wolf hat gespielt, aber dazu später mehr.
Wir sind erstmal nachmittags zum Festival rüber gefahren. Als wir bei den anderen an den Zelten ankamen, waren die meisten schon weg. Wir sind dann also mit der Orkin und dem Mongolen (nachdem ich ihn letzte Woche ja endlich erwähnt habe, wurde mir dann gesagt, er wäre der Mongole aus dem Nebel, nicht der Ork…) gemeinsam aufs Gelände gegangen.
Dort wurde ich erst mal wieder von unserer Nonne standesgemäß geschminkt. Dafür noch mal „vielen Dankeschön“ 😉

Der erste Programmpunkt, zumindest für mich, war die Autogrammstunde von Powerwolf. Die anderen drei haben sich dann lieber auf die Stufen zurück gezogen und der Musik gelauscht. Wir vom Cultus haben Fotos geschossen und schließlich haben Safak und ich der Band und den Anstehenden bei der Autogrammstunde zugesehen. Safak meinte zwar irgendwann, ob es nicht seltsam ist, dass wir die ganze Zeit da stehen und doof gucken, aber ich meinte, dass es egal ist, wo wir stehen und doof gucken 😀
Außerdem hätten wir sonst nie erfahren, dass Attila uns ein hässliches Autogramm gegeben hat, nicht wahr Safak?!

Eluveitie

Mit ordentlich Verspätung endlich auf der Bühne: Eluveitie

Als ich endlich wieder zu meinen drei Begleitern stieß, wollten wir uns Grave Digger ansehen. Haben wir auch, aber nicht lange. Irgendwie waren die gar nicht mal so gut…

Somit war unser erstes ernstzunehmendes Konzert an diesem Tag das von Eluveitie. Und das hat, aufgrund von technischen Problemen, einfach mal 20 Minuten verspätet begonnen. Mit geliehenen Instrumenten. Da die Band ihre nämlich vergessen hatte, halfen ihnen die Jungs von In Extremo aus. Nichtsdestotrotz hat das Konzert Spaß gemacht. Ich mag diese Folk-Pagan-Black(?)-Metal-Mischung.

Wolfsjünger beim Huldigen

Das nächste Konzert für uns war das von Powerwolf. Ich hatte eigentlich vorgehabt mit den anderen mittig stehen zu bleiben, da weder meine Sis noch mein Freund so weit nach vorne wollten.
Als mir aber Daniel, der eigens für das Konzert vom Wolf angereist war, zuwinkte und bedeutete, dass vorne noch Platz war, war ich nicht mehr zu halten. Wie er es bei meiner Ankunft vorne grinsend beschrieb: „Wenn Insanus ruft…“
Dieser – also Insanus – wurde mir gleich von Daniel anvertraut und er – also immernoch Insanus, nicht Daniel 😉 – durfte vorne in meinem Top platznehmen. .oO(Ja ja unser Chef ist ein kleiner Lustmolch…) Zwar durfte unser Chef nicht die ganze Zeit dort sitzen bleiben, aber er erwies mir das ganze Konzert über die Ehre, mit ihm gemeinsam dem Wolf zu huldigen. Und da Safak so lieb war mich vor zu lassen, konnten wir das auch noch aus der zweiten Reihe tun 🙂

Powerwolf

Attila ist zu Recht hin und weg…

Safak gilt sowieso noch ein besonderer Dank…
Dies war mein sechstes Powerwolf-Konzert und es war das beste, das ich bisher gesehen habe (wie schön, dass es an dem Ort war, wo vor 2 Jahren alles begonnen hat 😉 ). Woran genau das lag kann ich nicht sagen, vielleicht auch, weil Atti, wegen der wenigen Zeit, weniger geredet und mehr gesungen hat 😉 Aber definitiv lag es auch daran, dass ich inmitten des Cultus stand. Und daran, dass Safak mich beim letzten Song (Lupus Dei) auf die Schultern genommen hat. Tausendmal „Vielen Dankeschön“ dafür, lieber Safak!
Ach, und an dir lag’s natürlich auch, Insanus 😉

Powerwolf

.. und auch Falk ist begeistert bei der Sache – wie immer!

Meiner Schwester hat Powerwolf auch – wie soll es auch anders sein beim Wolf – mega gut gefallen. Sie hat meiner Mutter wohl nur geschrieben: „Ich bin jetzt Wolfsjünger!“

Die letzten an diesem Abend waren dann In Extremo. Ich mag auch diese Band sehr gerne, aber nach dem Wolf war ich einfach nur platt und ausgepowert. Also haben wir es uns weiter oben auf der Wiese gemühtlich gemacht.

Genau das ist ja einfach der große Vorteil der Lokation: Ähnlich wie ein Amphitheater angelegt, lässt sich die Bühne auch von weit hinten, spricht oben, gut sehen.

In Extremo

In Extremo-Sänger Michael Robert Rhein

Jedenfalls haben wir aber natürlich auch bei ein paar Songs ordentlich mitgemacht, wie sich das gehört. In Extremo machen live einfach unglaublich viel Spaß, finde ich.

Nach dem Konzert sind wir hundemüde, aber durchaus sehr zufrieden wieder gen Koblenz gefahren. So ein kuschliges Bett hat ja schon irgendwie den Vorteil, dass man am nächsten Tag wieder fit ist.

Ensiferum

Meine ich das nur, oder gucken die irgendwie alle sehr müde… wobei… der Drummer schaut eher grummelig aus…

So war es auch am Samstag, den 21.06.14. Allerdings hätten wir gar nicht so fit sein müssen… Samstags haben wir nämlich nur Ensiferum gesehen. Aber als eine meiner ersten und liebsten Metalbands, ist es schon okay, wenn wir nur dafür hin fahren 😉
Noch bevor wir aufgebrochen sind mussten wir allerdings feststellen, dass das Niveau auch am dritten Tag verschollen bleibt. .oO(Das hat sich auch ein paar Tage später immer noch nicht aus dem Keller getraut, wo es weinend in der Ecke saß 😉 )
Auf jeden Fall hat das Ensiferum-Konzert Spaß gemacht.

Danach haben wir noch ein bisschen mit den anderen gequatscht, bevor wir uns dann verabschiedet haben.
Hoffentlich sehen wir uns bald wieder, Freunde, aber ich bin einfach mal zuversichtlich, dass ich es nach Oberhausen schaffe 🙂

So und dann habe ich diesmal noch die besten Verhörer des Festivals:

  • Es irritierte mich doch etwas, als meine Schwester meinte: „Ich sollte eigentlich in eine Großstadt ziehen. Und was mach ich? Ich riech nach Pipi!“
    Das sie eingentlich sagte, dass sie nach Wittlich geht, ist eine andere Sache… Böse Verhörer…
  • Kennt ihr eigentlich die Dusch-Jennys, die man bei Lush kaufen kann? Sowas wie Schwester Joy von Pokemon, nur halt für die Dusche. Verwirrt? Gut, alles andere würde mich verwirren. In dem Gespräch ging es eigentlich um Dusch-Jellys, so einem glibberigen Duschgelgedöns.
  • Conchita Wurst hat eine andere Konsistenz…
    Sowas passiert, wenn man mit vier Menschen über zwei unterschiedliche Themen spricht: Es kommt nur Blödsinn dabei heraus.

Und auch noch eine Erkenntnis habe ich im Angebot:

  • Der Ork… nein halt… der Mongole und ich können beide sehr gut einen Hamster beim Trinken nachmachen… gleichzeitig… mit der gleichen Gestik… ohne Absprache…

Zu guter Letzt muss ich mich natürlich wieder bei Adrian Mönnich für die tollen Fotos bedanken. Also: Danke!

Eure
DarkFairy

P.S.: Noch etwas darf auf keinen Fall unerwähnt bleiben! Ihr habt soeben den 200. Beitrag auf meinem Blog gelesen! *WUHU* Wie schon vor 100 Beiträgen, veranstalte ich zu diesem Anlass ein kleines Gewinnspiel. Macht doch mit!

 

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1 Kommentar

  1. Kommentare von fissel:

    Oh ja der Wolf war klasse <3
    Und Eluveitie 😀
    Aber zugegeben ein wenig vermisse ich die Dusch Jenny ja schon, eine Jenny für jeden Anlass hätte doch was 😛

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