Kurz-Senf zu: Zwergenkrieger – Dennis L. McKiernan

Seid gegrüßt.

KurzSenfNeben James Barclay und Joe Abercrombie habe ich noch einen dritten Lieblingsautor: Dennis L. McKiernan. Von den dreien war er der erste, den ich kannte. Und jetzt habe ich seit langem endlich noch mal ein Buch von ihm gelesen – das achte war’s dann schon – ,das außerdem für meine Alphabet-Lesechallenge zählt :D

Diesmal ohne Klappentext, weil der irgendwie doof war. Ich versuche selbst die Handlung mal zusammen zu fassen:

Der Zwerg Thork und die Menschenkriegerin Elyn zogen aus, um den Kammerling, den Zornhammer, eine magisch Waffe, die allein mächtig genug ist, den stärksten aller Drachen zu töten, zu finden. Beide machten sich allein auf den Weg, doch das Schicksal führte die beiden Feinde – ihre Völker liegen im Krieg miteinander – zusammen. Widerwillig bilden die beiden eine Gemeinschaft, die immer stärker zusammen wächst.

Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Zwerge-Fan.
.oO(Könnte einer der Gründe sein, warum das Buch – obwohl von einem meiner Lieblingsautoren – schon so lange auf meinem SuB liegt…)
Aber – und es musst ja jetzt ein „aber“ kommen – ich liebe Thork! Er ist ein tapferer, ehrbarer Krieger. Genauso Elyn, die Kriegsmaid. Beide waren tolle Hauptfiguren und gerne würde ich noch mehr Abenteuer mit ihnen erleben, aber der nächste Band spielt scheinbar viel später, wenn ich das richtig verstanden habe…

Das Buch beinhaltete mehrere Handlunsstränge, die auch zu verschiedenen Zeiten spielten. Doch auch, wenn von Kapitel zu Kapitel die Zeit und der Ort wechselte, war ich nie verwirrt und die Wechsel fielen mir sehr leicht. Und wir sprechen hier nicht von ein paar Tagen Unterschied, sondern von z.T. ein paar (hundert) Jahren. Ich denke, dass man der Geschichte dennoch ohne Probleme folgen konnte, ist McKiernans Schreibstil geschuldet: Er schafft es nach und nach alle Stränge, Fragmente und Zeiten zusammen zuknüpfen, sodass man als Leser gar nicht glaubt, einer linearen Geschichte gefolgt zu sein.

Ein winzig kleiner Kritikpunkt wäre da aber noch: Barclay und Abercrombie beschreiben Kämpfe und Schlachten auf jedenfall ganz anders. Nach meinem Geschmack genaugenommen besser.
Die Schlachtszenen zwischen den Menschen und Zwergen werden sehr knapp gehalten, was ja noch nicht weiter tragisch ist, aber wenn der Hauptkampf, das worum es eigentlich ja geht auf knapp 3 von 551 Seiten abgehandelt wird, ist das schon schade…

Eure
DarkFairy

 

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