{Konzertbericht} LadyBaby Live in Köln

Seid gegrüßt.

Ich war vergangenen Samstag endlich nochmal auf einem Konzert. Das letzte lag ja jetzt schon wieder ein paar Monate zurück und ich musste wiedermal feststellen, wie gut mir so ein Konzert tut und wie ich es vermisst hab.
Ich war allerdings nicht auf einem – ich sag mal alltäglichen – Konzert. Nop. Ich habe mir LadyBaby angesehen. Eine relativ schräge japanische Band. Als Vorband durfte ich Scargot kennenlernen. Begleitet wurde ich von meiner Mitreferendarin Esther, die am Samstag ihre Konzert-Jungfäulichkeit verloren hat.

Aber von vorne:
Im Sommer hatte ich ja Besuch von der guten Poison. Sie hatte mir das Musikvideo zu Nippon Manju von LadyBaby gezeigt, welches ich ja auch gleich mal in einem SundaySound mit euch teilen musste. Naja, als ich Esther dann dieses Video gezeigt habe, war sie gleich total begeistert. Genauso wie ich es gewesen war.
Im September wurde ich dann über Twitter dank Otaji darauf aufmerksam, dass LadyBaby ein Konzert in Deutschland, genauer sogar in Köln, geben würden.

Ich habe sofort Esther geschrieben und wir haben Karten bestellt. Naja, Karten ist vielleicht hier das falsche Wort. Wir bekamen Einlassnummern und standen auf der Gästeliste. Ganz ehrlich?! Das fand ich zunächst schon etwas dubios, aber letztlich hat alles super funktioniert und ich kann mir gut vorstellen dass es nicht mein letztes Konzert vom Veranstalter Astan war.

Noch bevor es mit der Musik losging, habe ich Esther sehr, sehr glücklich gemacht. Sie war nämlich ziemlich neidisch auf die vielen Besucher mit Knicklichtern. Als ich mir dann eine Cola geholte hatte, habe ich einfach mal für sie ein Knicklicht bei ein paar Jungs geschnorrt. Gratis Bier gabs auch gleich dazu – zumindest über die Schuhe.

Scargot

Scargot

Das Konzert fing aber dann leider nicht so an wie erwartet: Die Band ADAMS konnte leider nicht kommen. Aber ein verständlicherer Grund würde mir nicht einfallen und ich wünsche allen ADAMS-Fans und allen, die Shota (Gitarrist) gekannt haben viel Kraft, denn Shota ist in der Woche zuvor überraschend während der Show in Warschau verstorben.

So kam es, dass dann Scargot als Vorband eingesprungen sind. Mir hat diese Progressive Metal-Band sehr gut gefallen. Eigentlich bin ich ja auch eher so der Powermetal-Typ, aber die Jungs waren echt nicht schlecht. Leider führte das dazu, dass ich am Sonntag einen mega-aua-Nacken hatte >.<
Mir gefiel besonders der Wechsel zwischen ruhigen Passagen und dem Growling in ihren Songs sehr gut. Ich habe wirklich Lust bekommen mehr von den Jungs zu hören. „Reign Of Ashes“ habe ich mit auf jedenfall schon mehrfach angehört.

Für Esther war Scargot ein bisschen zu heavy, sie hätte lieber ADAMS gesehen. Ich hätte ADAMS auch sehr gerne gesehen, kann aber durchaus sehr gut mit meiner Neuentdeckung Scargot leben.

LadyBaby

LadyBaby

Schließlich wurde auf den Leinwänden ein Video eingespielt. Viele traditionelle, japansiche Symbole und schließlich auch ein großer Kerl im Maid-Kostüm machten klar, was jetzt kommen sollte. Und dann standen sie auch schon live und in Farbe auf der Bühne. Also zumindest 2 von 3. Leider musste Rie aus familiären Gründen in Japan bleiben.
Trotzdem rastete das Publikum kollektiv aus. Natürlich haben auch Esther und ich die Band mega gefeiert.
.oO(Schönen Gruß an den netten Herrn mit der hübschen blonden Perücke, die so gut zum Bart passte, falls du dies lesen solltest 😉 )

Das Konzert von LadyBaby war dann leider das kürzeste, dass ich je erlebt habe. Aber gut, sie sind ja auch noch nicht so lange dabei. Soll heißen: Nach vier Songs war ihr Repertoire erschöpft – machte aber gar nichts, haben wir eben nochmal zu Nippon Manju abgefeiert 😀

Und dafür gab es auch Schokonikoläuse von der Band. Wenn man fangen konnte. Ich für meinen Teil hatte zwischendurch ein bisschen Angst um mein Leben, als Ladybeard die Schokofiguren so in die Menge gepfeffert hat O.O

Nach dem Konzert habe ich noch den Veranstalter angesprochen und nach offiziellen Fotos gefragt. Er wollte mir welche schicken, aber leider hat das zeitlich noch nicht geklappt.
Aber kein Problem, dachte ich mir, und habe kurzerhand Scargot angeschrieben. Der liebe Tadashi hat mir auch prompt – und ich meine wirklich prompt – geantwortet und mir das aktuelle Bandfoto, das ihr oben seht, zukommen lassen. Vielen Dank dafür!
Bei dem anderen Foto handelt es sich um ein Foto der offiziellen Karte(?)… Flyer(?)…

Eure
Marina
aka DarkFairy

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2 Comments

  1. Kommentare von wortmagieblog:

    Huhu 🙂

    Ich weiß gar nicht so genau, was ich zu LadyBaby schreiben soll. 😀 Schräg, einfach nur schräg! Für mich ist es nichts, was ich mir nun ständig anhören würde, aber beim Videogucken hatten der Lieblingsmensch und ich jetzt viel Spaß. Schade, dass ich nicht verstehe, was sie singen. 😉
    Scargot ist nicht meins, zu viel Growling. Ich mags lieber, wenn sich Growling/Shouting und „normaler“ Gesang abwechseln, wie zB bei Asking Alexandria. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • Kommentare von therealdarkfairy:

      Hey!

      Ja, LadyBaby ist schräg! Aber für so zwischen durch machen die echt Spaß 😀
      Sowas wie Scargot könnte ich auch nicht nur hören. Aber im Moment ist es genau das richtige, um runter zukommen und sich ein bisschen abzureagieren.

      Liebe Grüße zurück 😉
      Marina

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