Montagsfrage: Liebesgeschichten?

Seid gegrüßt.

Wir haben heute Zeugniskonferenzen, deshalb muss ich jetzt geich schon wieder los, zurück in die Schule. Dafür ist aber ein herrlicher Tag hier. Gut, für Frühling ist es eigentlich immer noch viel zu früh, aber hübsch ist es trotzdem 😉

Jetzt aber zur Montagsfrage vom Buchfresserchen, die heute so lautet:

Wie geht ihr mit den allseits präsenten Liebesgeschichten um?

montagsfrage_bannerIch habe nichts gegen Liebesgeschichten. Ich muss sie aber auch nicht unbedingt haben, damit mir eine Geschichte gefällt. Aber die Liebe gehört nunmal zum Leben dazu, da ist es auch nur natürlich, wenn sie auch im Leben von Buchfiguren hin und wieder eine Rolle spielt.

Was mir sehr wichtig ist, besonders bei Liebesgeschichten, ist die Glaubwürdigkeit, ob ich das Ganze für realistisch halte oder nicht. Ich mag z.B. keine „Liebespaare“, die kaum die Pubertät erreicht haben, sich seit einer Woche kennen und von der ewigen Liebe sprechen.

Auch würde ich jetzt nicht unbedingt einen klassischen Liebesroman lesen, in dem es tatsächlich nur um die Beziehung der Protagonisten geht. Also wie sie sich treffen und schließlich zueinander finden. V.a. weil diese Geschichten doch meist in unserer Realität spielen und ich lese ja gerne Dinge, die mit meinem Leben eher wenig Berührungspunkte haben.

Mir gefällt es immer gut, wenn Liebesgeschichten nicht die zentrale Rolle spielen, aber eine Bedeutung für die persönliche Entwicklung eines Charakters haben. Man entwickelt sich eben besonders durch die Interaktion mit anderen. Interagieren wir mit niemandem ist es auch selten nötig sich zu entwickeln 😉

Eure
Marina
(DarkFairy)

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5 Comments

  1. Kommentare von Tanja's Bücherblog:

    Huhu Marina,

    ein bisschen Liebe und Herzschmerz ist für mich in Ordnung, aber bitte in Maßen. Die eigentliche Handlung sollte dominieren. Bin ohnehin nicht so der reine Liebesroman-Leser.

    Liebe Grüße,
    Tanja

  2. Kommentare von Buchstabenträumerin:

    Liebe Marina,
    das ist eine schöne Antwort und eine schöne Sichtweise. Ich stimme dir total zu – eine Liebesgeschichte sollte nicht das zentrale Thema sein, sondern vielmehr dem Charakter Entwicklungsmöglichkeiten schenken. Und ich lese auch lieber Geschichten, die wenig Gemeinsamkeiten mit meiner Realität haben 🙂
    Lg. Anna

  3. Kommentare von Ingrid/ile, die Bastelmaus:

    Wegen ihrer Länge kann ich Romane gar nicht mehr lesen, da blieben ja nur noch diese kleinen Heftchen übrig.
    „Schundromane“ nannten wir die früher, so nach dem Motto „..Förster im Silberwald“ o.ä., bekam man wohl vor Urzeiten für 50 (!) Pfennige.
    Gab es auch als Arztromane usw. Kennt Ihr die noch? Ob es die überhaupt noch gibt?
    Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, ob ich früher Liebesromane las. Wenn ich das jetzt mal auf Filme übertrage: Nee, ganz selten, auch heute schaue ich eher Dramen oder Kurzkrimis
    LG Ingrid

    • Kommentare von therealdarkfairy:

      Huhu,

      ja diese Groschenromane gibt es auch heute noch. Sind aber eher nicht so mein Genre. Wobei. Ich mag John Sinclair ganz gerne, aber da kaufe ich auch lieber die richtigen Bücher.

      Liebe Grüße

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